Rothesütte, das ruhige Walddorf im Südharz

Der Name Rothesütte, übersetzt aus dem niederdeutschen, bedeutet ,,Rote Senke”.

Rothesütte wurde in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts gegründet. Das Ortsbild wurde durch die Häuser der Holzfäller, Fuhrleute, Köhler und Bergleute geprägt.Das Dorf ist der nord-westlichste Ort Thüringens und grenzt an Niedersachsen und Sachsen- Anhalt. Herrliche Mischwälder die durch reizvolle Bergwiesen unterbrochen werden, umgeben den Ort. In unseren Wäldern sind Reh-, Rot-, und Schwarzwild, Mufflons und viele Vogelarten beheimatet. Auf den artenreichen Wiesen wachsen Knabenkraut, Trollblume und Arnika.

Rothesütte ist mit 570m der höchstgelegenste Ort im Landkreis Nordhausen und hat heute ca. 130 Einwohner. Am Ende des 2.Weltkrieges waren es immerhin noch 250. Das liegt auch daran, das dem Ort zu DDR- Zeiten ein Dornröschenschlaf im Grenzgebiet verordnet wurde. Dadurch hat sich Rothesütte etwas von einer Idylle wahren können, die noch jene Ruhe und Beschaulichkeit verspricht,die der Urlauber immer seltener aufzuspüren mag.Die schroffen Felsen im Steinmühlental sowie die Kuckucksklippen sind typische Landschaftsbilder des Hochharzes. Dagegen vermitteln das Helltal mit dem Helltalteich oder die Glashüttenwiese einen Eindruck von der Lieblichkeit des Südharzes.Im Winter sorgen eine Rodelbahn sowie gespurte Loipen für Spass und gesunde Bewegung an der Luft.